Bürger fordern Sommer – Demonstration vor dem Deutschen Wetterdienst eskaliert
Sommer statt Sondervermögen
Offenbach – Rund 312 Bürgerinnen und Bürger versammelten sich am Freitagmorgen vor der Zentrale des Deutscher Wetterdienst, um ein deutliches Zeichen zu setzen:
„Wir wollen Sommer. Jetzt.“
Bei 4 Grad und einem Wind, der laut Teilnehmern „wie ein schlecht gelaunter Februarbeamter“ wirkte, entrollten die Demonstrierenden ihre Transparente. Darauf zu lesen:
„25 Grad sind ein Menschenrecht.“
„Sonne statt Sondervermögen!“
„Wir zahlen Steuern – wir wollen UV-Strahlung!“
„Make Februar Great Again.“
Ein Sprecher der Initiative Sommer Jetzt! trat auf eine umgedrehte Getränkekiste und erklärte mit ernster Miene:
„Es kann nicht sein, dass wir im Jahr 2026 technologisch auf dem Mars landen, aber hier in Offenbach immer noch mit Jacken leben müssen. Irgendwo muss doch der Regler sein.“
Die Menge applaudierte entschlossen und skandierte:
„DWD! DWD! Dreh den Hahn auf, es tut nicht weh!“
Ein besonders engagierter Teilnehmer hatte ein überdimensionales Thermometer mitgebracht, das er symbolisch auf 27 Grad hochzog. „So schwer ist das nicht“, rief er. „Man muss nur wollen.“
Forderungskatalog
Die Initiative übergab einen 12-Punkte-Plan, der unter anderem vorsieht:
Einführung eines garantierten Mindestsommerwertes von 24 Grad ab dem 15. Februar.
Einrichtung einer „Sonnen-Hotline“ für Bürgerbeschwerden.
Steuerliche Absetzbarkeit von schlechter Laune bei unter 10 Grad.
Verfassungsänderung: „Die Würde des Menschen ist unantastbar – und frieren soll er auch nicht.“
Ein Demonstrant im Hawaiihemd, über dem eine Daunenjacke getragen wurde, erklärte:
„Wir leben in einem Sozialstaat. Da erwarte ich, dass das Klima sozialverträglich gestaltet wird.“
Radikalisierung der Bewegung
Gegen Mittag eskalierte die Stimmung. Einige forderten ein sofortiges „Sonderprogramm Hochdruckgebiet“. Andere sprachen sich für Sanktionen gegen Tiefdruckgebiete aus.
Eine kleine Gruppe versuchte symbolisch, mit Föhns gegen den Wind anzublasen. Die Aktion musste abgebrochen werden, nachdem ein Verlängerungskabel fehlte.
Im Internet trendete unterdessen der Hashtag #SommerJetzt. Erste Stimmen fordern einen runden Tisch zwischen Bürgern, Wetterdienst und „der Sonne selbst“.
Politische Dimension
Beobachter sehen in der Demonstration ein deutliches Zeichen wachsender Erwartungshaltung:
Wenn der Staat Straßen baut, Geld verteilt und Verordnungen erlässt – warum nicht auch 26 Grad und leichte Brise?
„Es geht ums Prinzip“, so der Sprecher zum Abschluss. „Wir haben lange genug akzeptiert, dass Wetter einfach passiert. Das ist doch genau das Problem in diesem Land.“
Zum Ende der Kundgebung setzte leichter Schneeregen ein. Die Demonstrierenden werteten dies als „provokative Machtdemonstration des Systems“. Eine Folgedemo für kommenden Dienstag wurde angekündigt, sofern es nicht regnet.
#SommerJetzt



Na endlich tut wer was! Lg Christine
https://youtu.be/KzEOvyDcVas?si=k9awyz6mXezOBhI5
Wann wird’s mal wieder richtig Sommer